Holz beizen

Hallo, liebe Selbermacher/-innen!

Eine einfache Art, um Holzoberflächen zu veredeln, ist das Beizen.
Bei dieser Art der Behandlung wird das Holz lediglich oberflächlich von der Beize gefärbt,
sie bietet dem Holz keinen Schutz!

Der (Bau-)Markt gibt eine Vielzahl  verschiedener Grundarten von Beizprodukten her.
Für den Anfang eignet sich Wasserbeize recht gut.
Diese gibts zum Selbstanrühren oder vorgemischt (z.B. KF-Beize).

Macht Eure ersten Versuche unbedingt auf einem Reststück, welches Ihr nicht mehr braucht.

Das rohe(!) Holz sollte dann zunächst geschliffen werden (Korn 120-180).
Nun feuchtet ihr es mit einem nassen Lappen komplett an und lasst es trocknen.
Durch diesen Vorgang stellen sich die Fasern vom Holz auf, so, dass es sich  Rau anfühlt.
Wenn es komplett getrocknet ist, schleift Ihr nocheinmal mit etwas feinerem Schleifpapier(150-240)
Die Oberfläche sollte sich jetzt bestenfalls glatt, wie ein Babypopo anfühlen:-)

Nun zum Beizen:



Tragt möglichst alte Sachen und Handschuhe, Beize gibt fiese Flecken!!!

Zum auftragen der Beize eignet sich am Besten ein Beizpinsel,
zur Not tut's aber sogar ein Lappen.

Tragt die Beize Satt und gleichmäßig(!) immer in Faserrichtung auf, und lasst sie kurz einwirken.
Achtet darauf nicht mit der Beize Spritzer oder Flecken auf noch nicht behandeltes Holz zu machen,
diese verschwinden nämlich nicht,
wenn ihr den Rest beizt!

Nun "vertreibt" ihr den Überschuss
mit einem trockenen Pinsel oder Lappen
auch wieder in Maserrichtung.
Danach sollte die Fläche  gleichmäßig gefärbt
und leicht feucht sein.

Wenn Sie durchgetrocknet ist,
kann sie weiterbehandelt, z.B. lakiert oder gewachst werden.

1 Kommentar:

  1. Hi, der Beitrag hat mir gut gefallen. Ich fand den Tipp mit dem Beizen recht gut und danke jetzt weiss ich wie man Holz am besten Beitzt.

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