Tomaten anpflanzen

Liebe Selbermacher-/innen,

als hätte ich es geahnt, dass es nun nur noch Killertomaten zu kaufen gibt,
die einem den Durchfall des Todes bringen könnten, habe ich kurz nach Ostern
zum ersten mal meine eigenen Tomaten ausgesät.

Leider habe ich etwas verpennt, von Anfang an Fotos zu machen,
aber das die Pflänzchen anfangs etwas kleiner waren, ist wohl klar.

Jetzt sehen sie so aus:

Fensterbankkolonie:


Also ... angefangen habe ich mit einem Saatpaket von Tchibo(gibts aber bestimmt auch im Baumarkt)
in dem alles drin war, was man zum starten so braucht:
-Kulturtopf (ca.10cm Durchmesser )
-Übertopf
-Kultursubstrat (Aussaaterde tut's wohl auch)
-Saatgut
                                   
                                    




                                     
                                     
                                         Balkonkolonie:



Das Saatgut habe ich etwa 0,5 cm in die Erde geschoben
und mit dieser auch bedeckt und leicht an gedrückt.

Dann ab auf die Fensterbank und mit gelochter Frischhaltefolie ein kleines Treibhaus gebaut.
Optimale Keimtemperatur liegt zwischen 20-25 Grad.

Nach 14 Tagen waren dann auch schon die ersten zarten Tomatenpflänzchen sichtbar.
Nun kam mein erster Fehler:
wartet mit dem Umtopfen nicht zu lang.
Ich habe sehr lange gebraucht, die Wurzeln zu entwirren:-)

Sobald die Pflänzchen die ersten Blätter ausgebildet haben, sollten sie umgepflanzt werden.
Lasst dabei ruhig so 20 cm Abstand zwischen den Tomaten,
sonst dürft Ihr 4 Wochen später schon wieder ran.
Das Wachstum schreitet nämlich unglaublich schnell vorran...
Damit die Pflänzchen nicht umkippen,
sollten sie etwas tiefer als zuvor eingegraben werden und ggf. mit einem Schaschlikspieß
und Draht gestützt werden.
(Ich habe Zahnstocher genommen, die aber bereits nach ein paar Tagen ziemlich mickrig wirkten:-) )

In dieser Zeit habe ich die Pflanzen getrennt in eine Balkonkolonie
und eine Fensterbankkolonie in meinem Arbeitszimmer.
Beides Sonnenseite.
Die Hälfte , die drinnen, im mittlerweile zum Gewächshaus mutiereten Arbeitszimmer
steht, ist deutlich schneller gewachsen.

Wenn die Tomatenpflanzen draußen zum Stehen kommen,
sollte normalerweise ein Dach als Regenschutz vorhanden sein,
bei mir erledigt das der Balkon darüber und die bisher günstige Windrichtung:-)
Ich werde aber da noch nachrüsten.

Zum Umtopfen eignet sich entweder Aussaaterde,
die Ihr selber mit Tomatendünger mischt, oder Bio- Pflanzenerde.
Wichtig ist, dass die Erde nicht mit chemischen Düngern behandelt wurde,
da diese sonst natürlich auch in den Tomaten landen.

Ich habe dann Terrakottatöpfe genommen
und diese nach dem Umtopfen einmal bis zum Rand ins Wasser gestellt,
damit sich alles ordentlich vollsaugt.
Außerdem verfestigt sich beim herrausnehmen die Erde noch etwas.

Nun stehen Fensterbank und Balkon fast voll mit Tomatenpflanzen.
Da es doch etwas mehr geworden sind(ca. 30 Stück)  werde ich mal einige in der Familie verteilen:-)
Von Zeit zu Zeit werde ich Euch auf dem Laufenden halten, wie die kleinen sich so entwickeln.

Ich bin natürlich auch kein Profi bei der Tomatenaufzucht, hoffe aber dem ein oder anderen durch
meine Erfahrungen der letzten Monate etwas helfen zu können.
Wenn Ihr noch hilfreiche Tipps und Erfahrungen habt, Kommentiert bitte immer fleißig:-)

Viel Spaß beim nachmachen:-)

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