Bohren in Wände

Liebe Selbermacher/-innen,

Jeder kennt das Problem... Ihr wollt nur schnell ein Bild/Regal aufhängen.
Einfach ein Loch in die Wand bohren hört sich leichter an, als es häufig ist...

Zunächst stellen sich ein paar Fragen:

-Welchen Bohrer brauche ich?
-Welchen Dübel?
-Und wo kann ich gefahrlos bohren, 
ohne Stromausfall oder Überschwemmung?

Ihr solltet euch zunächst die Wand genauer anschauen:

-gibt es Steckdosen, Wasser- oder Gasanschlüsse(auch auf der anderen Seite!)?
  
   Generell sollten die Leitungen Waagerecht und Senkrecht verlaufen,
   im Fussleistenbereich dürften eigentlich keine liegen.
   Um ganz sicher zu gehen kann man auch die Wand
   mit einem Spannungsprüfer absuchen.
      Vorsicht bei Heizungsrohren!!! 
      Einige stehen unter Druck. Gibt echt ne Sauerei !!

-hört sich die Wand hohl an beim Gegenklopfen? 
    Dann könnte sie aus Gipskarton sein.
    Für Gipskarton Wände Gibt es spezielle Dübel im Baumarkt,
    die ihr einschrauben könnt.
    Es empfielt sich dabei vorher mit einem Metallbohrer
    ein ca 5mm grosses Loch vorzubohren.

Zum Bohren in Stein- und Betonwände
benutzt Ihr eine Schlagbohrmaschine mit Schlagbohrer
in der Stärke des Dübels. Um die Tiefe zu begrenzen,
könnt ihr euch mit Kreppband eine Markierung an den Bohrer machen.
Wenn Ihr beim Bohren mehrere "Kammern" in der Wand spürt,
braucht Ihr Hohlraumdübel.
Diese verknoten sich im Loch und halten so die Schraube.

Beim Bohren kann eine dritte Hand nützlich sein
um einen Staubsauger unter den Bohrer zu halten
und Staub zu vermeiden.
Wenn niemand den Staubsauger hält,
könnt Ihr Euch auch aus Papier einen Umschlag bauen,
und diesen unter das zukünftige Loch mit Malerkrepp an die Wand kleben.
So fangt Ihr zumindest den gröbsten Schmutz direkt auf.

Wenn die Wand zu bröselig ist, um den Dübel zu halten, schaut mal HIER

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen