Entstehung eines Wohnzimmers: 1. Die Decke

Hallo zusammen. 
Heute starte ich mit den Chroniken meiner Renovierung.
Fangen wir oben an...

Da meine Vormieter leider bei dem Versuch die Decke zu streichen
kläglichst gescheitert sind,
da sie offenbar weder streichen konnten,
noch den Unterschied zwischen Endlack und Grundierung kannten,
und ich diesen Anblick einfach mal satt hatte,
entschied ich mich also spontan, die alte Paneele zu entfernen.



Mir war klar, dass mir
nun einiges an Arbeit drohte,
doch ich ahnte nicht,
auf welch eine Entdeckungsreise
mit all ihren Höhen und Tiefen
ich mich begab…
Ein genaues Konzept,
wie der Raum später auszusehen hat, gab es anfangs einfach mal nicht.
Ich wollte den Raum quasi wachsen lassen.
(Ob das geklappt hat werdet Ihr dann später noch sehen;-))

Was ich unter der abgehängten Decke fand,
war dann auf den ersten Blick gar nicht mal so schrecklich
wie zunächst angenommen,
bis auf die Kabelanbindung, die mir klar machte,
warum vorher das Erdungskabel spannungsführend war.^^
Ich blickte also auf eine relativ ordentlich gestrichene Betondecke.
Ok… es waren natürlich etwa 125 Löcher drin,
da ja vorher die Unterkonstruktion dranhing,
aber ich musste sie nicht unbedingt unter Gipsplatten verstecken,
wozu ich ehrlich gesagt auch nicht sonderlich viel Lust hatte.

Also habe ich erst mal die Löcher zugespachtelt
und dann die Decke gestrichen.
Schon nach dem ersten Anstrich fiel mir auf,
dass der Malerspachtel,
mit dem ich die Löcher ausgebessert hatte,
etwas zu glatt war für die restliche Decke.
So fielen die ausgebesserten Stellen durch die fehlende Struktur
noch etwas ins Auge.
Außerdem bietet er wohl ohne Grundierung
nicht sonderlich viel Halt für die Farbe ^^.
Man lernt halt nie aus…
Zwei Farbschichten und etwas Schleifarbeit später
sah das Ergebnis dann aber schon wieder etwas Besser aus.

Nun fiel mein Blick auf die Tapeten,
die alleine mit Farbe wohl nicht mehr zu Retten waren…

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