Entstehung eines Wohnzimmers: 2. Die Wände

Hallo Zusammen, 

wie schon angedeutet, 
ging es nach der Decke den Tapeten an den Kragen. 
Auch wenn Tapezieren nicht grade zu meinen Stärken zählt, 
sah ich leider keine andere Möglichkeit mehr,
als in den Sauren Apfel zu beißen 
und die Wand vom Altpapier zu befreien. 
Ich hatte ja keine Ahnung, 
wie viele Tapeten man aufeinander auf eine Wand kleben kann. 




Ich zählte stellenweise bis zu 5 Tapeten,
wobei die Übergänge dabei fließend waren,
…die untersten Schichten aus dünner,
bedruckter Papiertapete waren offenbar bereits
in einem Symbiotischen Stadium angelangt
und miteinander verschmolzen.
 Die darüber liegenden Schichten bestanden
aus einer bunten Auswahl von Raufasertapeten,
 von denen eine auch mit Latexfarbe gestrichen war,
was sich beim Einweichen nicht grade begünstigend auswirkte.

Verputzt wurden die Wände damals offenbar im Herbst,


die Blätter im Putz waren nämlich braun;-)

Da einige Tapeten auch teilweise überputzt waren,
und beim Putz offenbar auch nicht mit Sand gespart wurde,
sahen die Wände nach der Tapetenentfernung entsprechend traurig aus.


 Also auf zum Baumarkt, Rotband kaufen.
So entfernte ich nach und nach
abwechselnd an den einen Wänden die Tapeten
und verputzte die, die schon entkleidet waren.
Der Putz ist eigentlich auch verhältnismäßig ordentlich geworden,
dachte ich,
doch hatte ich mich nun für eine dünne Vliestapete entschieden.
Diese Tapeten verzeihen keine Fehler.
Das ist mir leider erst etwas zu spät bewusst geworden…
sind aber auch dank etwas Hilfe beim Tapezieren zum Glück
keine Vollkatastrophe geworden.;-)


Das Tapezieren mit Vliestapeten ist eigentlich auch gar nicht so schwer,
da nur die (Grundierten) Wände vorher mit der Rolle angekleistert werden.
Die Tapeten brauchen nur noch zugeschnitten und draufgeklebt werden.
Dazu werden sie dann noch mit einer Gummirolle an die Wand gedrückt,
damit keine Blasen entstehen.

Aber ehrlich, wenn Ihr dünne Vliestapeten wollt,
sollten die Wände vorher superglatt
und mit Weißer Grundierung Vorgestrichen sein!

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